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Budapest

Die Kinder waren in der letzten Woche vor Schulbeginn in einem Feriencamp, welches die Firma meines Mannes organisiert hat. Ich hatte also dadurch 5 Tage Zeit für mich. Anfänglich stand die Toskana auf dem Programm. Da aber meine Schwester keinen Urlaub bekam, musste kurzfristig der Plan B her…. Und dieser hieß dann Budapest

Man will immer weit weit weg fahren, ferne Länder und Städte anschauen, vergisst dabei aber, dass auch das Nahe gelegene wunderschön und vor allem sehenswert ist! Ich lebe schon seit bald 12 Jahren in Wien und trotzdem schaffte ich es bis dato nicht in die ungarische Hauptstadt – obwohl diese nur 2 Autofahrstunden von Wien entfernt ist. Müsst ihr aber nicht verstehen, ich tu es nämlich auch selbst nicht ;) Nun war es aber endlich soweit und ich war restlos begeistert von dieser zauberhaften Stadt. Natürlich frage ich mich nun, warum ich nicht schon viel früher dort gewesen bin… Als nächstes steht übrigens Prag auf dem Plan, denn ja, auch diese Stadt hab ich noch nicht besucht ( Schande über mein Haupt !)
Budapest hat sehr viele österreichisch – monarchische Einflüsse. Man merkt einfach bei vielen der imposanten Gebäuden, dass Ungarn mal zu Österreich gehört hat. Es fällt einem erst als Tourist auf, wie schön und detailliert Kirchen und Regierungsgebäude gebaut wurden. In Wien gibt es auch unzählige dieser Bauten, nur ist es schwer, wenn man in Wien lebt, die Faszination eines Touristen zu haben, und die Stadt aus den Augen dieses zu sehen. Immer nehm ich mir vor, mehr Zeit in der Innenstadt zu sein, zu flanieren und fotografieren. Aber meistens geht  es sich einfach zeitlich nicht aus.
Aber nun zurück zu Budapest! Wir – meine Freundin Marlene und ich, haben eine Nacht im Zara Intercontitental Hotel geschlafen. Die Zimmer sind pipifein, das Frühstück, welches man zusätzlich buchen kann, ist sehr ausgiebig und lässt keine Wünsche offen. Es liegt sehr zentral , ca 5 Minuten Fußmarsch von der Elisabethbrücke entfernt.

Am ersten Tag sind wir über die Kettenbrücke, welche mich an die in London stehende Tower Bridge erinnerte, in Richtung Budaer Seite marschiert. Dort findet man den Burgpalast, das Präsidentengebäude, den Ruinengarten und das Aquincum. Am Staatspräsidentengebäude hatten wir das Glück, den Wachsoldaten beim Schichtwechsel zuzusehen. Anschließend sind wir zu Fuß weiter zur Pestsäule, zur Matthiaskirche und zum Schluss zur mystisch anmutenden Fischerbastei. Eine im neoromanischen Stil gebaute Anlage, mit mehreren Türmen und der besten Aussicht auf das im Pester Viertel gelegene Parlament. Hier haben wir uns eine gute Flaschen ungarischen Wein schmecken lassen und unser verspätetes Mittagessen eingenommen.

Anschließend sind wird zurück an der Donau entlang zur Kettenbrücke spaziert und haben den restlichen Tag in der Váci Utca verbracht. Sie ist wohl die bekannteste Einkaufsstraße von Budapest und bietet jede Menge Geschäfte zum Shoppen. Viel Neues war für mich jedoch nicht dabei, da die meisten der Shops auch in Wien zu finden sind. Abends haben wir im Murci diniert. Hier kann man sich unter anderem ungarische Klassiker wie Gulasch und Paprikahuhn schmecken lassen. Der Plan war eigentlich die Kettenbrücke bei Nacht zu sehen und fotografisch festzuhalten. Leider haben wir die Rechnung ohne unsere von Blasen geplagten Füße gemacht. Daher sind wir erledigt zurück ins Hotel geschlurft und haben uns schlafen gelegt.
Am nächsten Tag haben wir uns die Dohány Synagoge angesehen sowie das Parlament von Nahem. Leider wird dieses gerade komplett saniert / umgebaut und daher war es schwer zugänglich. Ein paar Fotos konnte ich aber doch machen, die herzeigbar sind. Als uns am Rückweg zum Zentrum der Regen erwischte, gingen wir in ein Friday’s Mittag essen. Seit meinem New York City Trio liebe ich die Jack Daniel’s Baby Back Ribs ( eine absolute Kalorienbombe aber sooo gut). Als wir eine Friday’s Filiale sahen, konnten wir einfach nicht widerstehen. Zum Schluss passierten wir die St.Stefans Basilika in Richtung Hotel um dann den Rückweg nach Wien anzutreten.

Alles haben wir nicht gesehen, dafür war einfach die Zeit zu knapp. Gern würd ich wieder mal nach Budapest fahren, um mal einen Tag in einer der berühmten Thermalbäder zu verbringen und den bekannten Christkindlmarkt in der Weihnachtszeit zu besuchen. Da man auch per Schiff über die Donau nach Budapest schippern kann, wär das für den nächsten Besuch eine angenehme und aufregende Abwechslung.
Nun wünsch ich euch einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche! Beim Seidenarmband  Give Away kann man noch bis zum 2. September mitmachen, also schnell hier noch in den Lostopf hüpfen, wer noch nicht schon längst drin steckt ;)
Ganz liebe Grüße, 

16 Kommentare

  1. ein wunderbarer reisebericht mit tollen bildern, danke, dass du uns auch mitgenommen hast! ich kenne das übrigens nur zu gut, dass man die dinge, die so nahe liegen, nie in angriff nimmt, denn man hat ja noch soooo lange zeit, in dieses museum zu gehen oder jenen markt zu besuchen, oder, oder, oder :)
    liebe grüße!
    julia

  2. Das sind ja vllt tolle Bilder…
    so eine Mädelszeit tat bestimmt gut.
    Und ihr habt sie toll genutzt.
    Ist ja super dass Budapest so nah bei euch liegt.
    Einen schönen Abend noch und liebe Grüße
    Vicky

  3. Liebe Melanie,

    vielen Dank für die schöne Erinnerung. Ich war als Kind das letzte Mal in Budapest und habe es in sehr schöner Erinnerung. Die sollten mal aufgefrischt werden.
    GGGGGLG Jana

  4. Zwei Stunden ist ja nix, so eine tolle Stadt in der Nähe, das ist ja klasse. Sehr schöne Eindrücke, zumal mich Budapest persönlich sehr interessiert – wir wären fast hingezogen.
    LG
    Tinka

  5. Liebe Melanie, sehr schöne Fotos! Von mir aus sind es leider 10h 32min nach Budapest und 9h 10min nach Wien…weshalb ich beides noch nicht besucht habe!! Ich würde mich sehr freuen, wenn Du uns mal mit in Deine Stadt nimmst, Wien steht nämlich ganz oben auf meiner Wunschliste ;)!! Lieben Gruß, Rieke (aus der Nähe von Hamburg) <3<3

  6. Tolle Bilder von einer sehr schönen Stadt! Da muss ich auch mal hin :-). Danke fürs zeigen. Du solltest vom Touristikzentrum eine Provision für die tolle Werbung bekommen ;-).

    Grüessli
    Melanie

  7. Hallo Melanie, schön, dich auch hier zu treffen, nicht nur auf Instagram :) Sehr schöne Fotos, bekomme da richtig Heimweh… LG aus Tirol, Patricia

  8. Liebe Melanie, ein wunderschöner Beitrag und wirklich tolle Bilder. Da möchte man gleich selber losfahren. :)
    Liebe Grüßle
    Sandra

  9. Tolle Fotos! In Budapest war ich einmal bei meinem Ungarn-Schüleraustausch, da hatten wir aber nur einen Tag Zeit – viel zu wenig für diese wunderschöne Stadt! Ich fahre allerdings etwas länger als du, so spontan wird es also nicht gehen ;) …

    Liebe Grüße,
    Mareike

  10. Mir fehlen die Worte – die Bilder sind einfach beeindruckend.
    Wir leben seit 8 Jahren in Wien – und habens bislang weder nach Budapest noch nach Bratislava geschafft, obwohl wir das schon seit Jahren wollen ;D
    Aber mit den Bildern im Hinterkopf schaffen wir es jetzt hoffentlich doch bald.

    Alles Liebe
    Petra

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