Permalink

4

Wiener Wohnsinnige Homestory – Dezember 2016

Nach einer langen Pause gibt es wieder einmal eine Wiener Wohnsinnige Homestory – Dezember 2016 für euch! Letztens war ich zu Gast bei Esther, der Presse & Social Media Chefin von Mobilamo um sie in ihrem Zuhause zu besuchen. Dort wohnt sie mit ihren zwei Kindern und ihrem Mann in einem renovierten 80iger Jahre Bau.

Was mir gleich gefallen hat war, dass die Wohnung nicht überladen ist. Die Deko wird gekonnt reduziert eingesetzt, der Wohnbereich ist hell und einladend. Ich persönlich liebe die weiße Küche mit ihren Metrofliesen. Wenn man die Wohnung betritt, springt einem dieses Detail sofort ins Auge. Aber nun genug der Einleitung! Am besten erzählt Esther selbst.
wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0021
Liebe Esther, vielen Dank dass wir heute bei euch in eurem weihnachtlich geschmückten Zuhause zu Gast sein dürfen!



Erzähl mal, mit wem teilst du dir denn dein Zuhause und in welchem Bereich von Wien wohnst du?!

Wir, das heißt mein Mann und unsere zwei Kinder, wohnen schon seit wir in Wien sind, und das sind nun schon über 10 Jahre, in Währing – genauer gesagt in Gersthof – und ehrlich gesagt, könnten wir es uns inzwischen woanders kaum vorstellen. Ein großes Glück, dass wir hier auch unser neues Zuhause gefunden haben. Kaum 300m von unserer alten Wohnung entfernt.

wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0014 wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0019
Was verschlägt eine Deutsche nach Österreich? Die Karte lässt nämlich darauf schließen dass es nicht die Wiener selbst waren die dich dazu bewogen haben in die österreichische Hauptstadt zu ziehen.

Wie so viele aus Deutschland, sind wir aus beruflichen Gründen nach Österreich gekommen. Der Spruch kommt übrigens von einem Ur-Wiener, Helmut Qualtinger, da ist es dann auch legitim, dass wir Deutschen darüber lachen – inzwischen kommen wir aber auch mit den Wienern und ihren Eigenheiten ganz gut klar ☺

wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0015 Wiener Wohnsinnige Homestory - Dezember 2016
Du arbeitest ja  für Mobilamo auch viel von Zuhause aus! Hast du einen Trick parat wie man den Spagat zwischen Wohnung aufräumen, Kinder schaukeln und doch das Arbeitspensum zu schaffen hinbekommt?

Die Frage höre ich oft! Viele behaupten, dass sie das nicht trennen könnten bzw. froh sind, wenn sie Zuhause und Arbeit trennen können. Für mich wiederum ist mein Homeoffice das ideale Arbeitsplatzmodell! Ich richte mir feste Arbeitszeiten ein, in denen ich das Tagesgeschäft erledige und alles andere, sprich Haushalt, etc., warten muss – hört sich einfach an, ist es auch!
Es erfordert nur entsprechende Konsequenz. Für die spontan anfallenden Arbeiten habe ich während des Tages, wenn die Kinder Zuhause sind und der Alltag erledigt wird, Zeit. Es stört mich auch nicht, dass ich somit quasi auf „Bereitschaft“ bin. Das nehme ich im Umkehrschluss für mein flexibles Arbeitsplatz- und Arbeitszeitmodell gerne in Kauf.
wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0023 wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0017
Wenn man einen so inspirierenden Chef wie Hannes Radaschitz hat, wie viel von dem Design und dem Credo fließt davon in das eigene Zuhause ein? Hast du dir viele Tipps von deinem Chef für das eigene Großprojekt Wohnung geholt?

Dadurch, dass wir neben den Mobilamo Möbeln auch zwei Einbaumöbel von Radaschitz in unserer Wohnung haben, ist Hannes’ Einfluss bzw. der Stil von Radaschitz durchaus präsent. Bei der Planung und der Ausstattung der Einbauten habe ich mich ganz auf sein Know-How und die Feinheiten, die die Möbelstücke jetzt ausmachen, verlassen. Die Tischlerqualität macht hier eindeutig den Unterschied aus und die tolle Verarbeitung und die praktischen Feinheiten, z.B. in der Garderobenausstattung erfreut uns immer wieder
wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0013 wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0012 wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0022
Welche Zutaten bedarf es deiner Meinung nach für ein gemütliches Zuhause? Was darf für dich in keiner Wohnung fehlen?

Ich brauche, um mich wohlzufühlen, immer ein gewisses Maß an Ordnung und Raum um „durchzuschnaufen“. Natürlich sollte es aber auch nicht zu steril und aufgeräumt sein, dafür sorgen bei uns jedoch automatisch unsere beiden Kinder. Auch die Deko verläuft bei uns eher nach dem Motto „weniger ist mehr“, – ich nutze ein altes Holztischchen, das mein Mann zu Studentenzeiten auf dem Flohmarkt gefunden hat, als „Altar“, um meine Lieblingsdeko gezielt in Szene zu setzen. Generell mag ich das Zusammenspiel zwischen alt und neu sehr gerne. Neben dem besagten Tischchen sind unsere Barhocker noch aus den 70er Jahren, original aus dem Partykeller meines Elternhauses.
Ein Zuhause sollte immer die Handschrift derer tragen, die darin wohnen und kein Abbild eines Wohnmagazins oder einer Möbelausstellung sein. Somit gibt es Wohnungen oder Häuser, in denen ich selbst nicht wohnen wollte, in denen ich mich aber trotzdem sehr wohl fühle und schön finde, weil sie so gut zu der Familie passen, die darin ihr Leben verbringt.
Um das zu erreichen, sollte sich meiner Meinung nach eine Wohnung bzw. das Ambiente darin langsam entwickeln und kann nicht innerhalb kurzer Zeit eingerichtet werden – unsere neue Wohnung ist auch noch lange nicht „fertig“ – wenn sie das überhaupt jemals sein wird ….
wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0009 wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0010
Die Kinderzimmer haben beide ziemlich kräftige Wandfarben! Wie habt ihr die jeweiligen Kinderzimmer gestaltet? Ich denke es ist ziemlich schwierig , vor allem wenn man einen Bub und ein Mädchen hat, beiden Zimmern und ihren geschlechtsspezifischen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Unsere Kinder sind 7 und 11 Jahre alt und somit schon alt genug um ihre eigenen Ideen umzusetzen. Und wir unterstützen sie gerne dabei. Eigentlich haben die beiden Ihre Zimmer selbst gestaltet, selbst die Farben ausgesucht, Spielsachen aussortiert und entschieden wo was stehen soll. Anscheinend dürften die beiden dafür schon jetzt ein glückliches Händchen haben. 
Sie fühlen sich darin offensichtlich auch sehr wohl, das merkt man daran, dass sie ihre Zimmer freiwillig in Ordnung halten. Das wäre bei dem chaotischen Gemeinschaftskinderzimmer in unserer bisherigen Wohnung nie möglich gewesen. Beide wünschen sich jetzt noch einen Sitzsack, in dem sie gemütlich „chillen“ können. Mal sehen, was das Christkind bringt.
wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0001 wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0003wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0002
wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0005 wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0006 wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0007
Ich persönlich finde ja eure Kaffeemaschine ist nicht nur ein optisches Highlight, auch geschmacklich ! Wer ist denn bei euch der Barrista?

Danke, ja nichts in schöner, als wenn man nach Hause kommt und die Wohnung nach Kaffee duftet. Das war eigentlich in jeder unserer bisherigen Wohnungen nach einiger Zeit der Fall. Mein Mann ist bei uns derjenige, der sich gerne durch die verschiedenen Kaffee- bzw. Espressosorten testet und mit einer Engelsgeduld den dafür nötigen Mahlgrad austestet… ich darf im Anschluss das Ergebnis geniessen.
wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0020
Wie verbringt ihr denn Weihnachten? Habt ihr irgendwelche speziellen Rituale, die für euch Weihnachten ausmachen und auf die ihr euch freut?

Mit der neuen Wohnung ziehen auch etwas neue Rituale bei uns ein. Bis dato hatten wir ein separates Wohnzimmer, in dem der geschmückte Christbaum bis zur Bescherung für unsere Kinder eine Überraschung war. Mit den nun offenen Wohnräumen ist das nicht mehr möglich – nicht schlimm, denn unsere Tochter macht sich eher Gedanken darüber, ob das Christkind uns in der neuen Wohnung auch findet. 

wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0016
Als mittlerweile Wienerin hast du bestimmt ein paar Insider-Tipps bezüglich Restaurants. Lass hören, wo kehrst du gern ein für ein leckeres Essen?

Sicherlich, ich denke in Wien kann man kaum schlecht essen. Ein Highlight im 18., gleich bei uns ums Eck, ist sicherlich das Restaurant Freyenstein in der Thimiggasse 11. Dort haben wir mit unserem Architekten, der hier wirklich tolle Arbeit geleistet hat und mit dem wir uns perfekt ergänzt haben, die Fertigstellung unserer Wohnung gefeiert.
wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0018
Liebe Esther, danke, dass du uns Einblicke in euer wunderschönes Zuhause gegeben hast. Ich wünsche dir und deiner Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für’s neue Jahr.

Euch allen wünsche ich einen entspannten 4. Adventssonntag und einen guten Start in die letzte Vorweihnachtswoche!
Melanie
wienerwohnsinnige-homestory_esther-mobilamowienerwohnsinn-_0011

4 Kommentare

  1. Wieder eine ganz wunderbare Homestory. Ich liebe die wunderbar gesetzten Akzente. Die durch die Schlichtheit des ganzen sofort ins Auge fallen. Vielen Dank euch beiden für diesen spannenden Einblick und einen schönen vierten Adventssonntag.
    Liebe Grüße aus Bayern
    Margret

  2. Hach‘ schön bei denen. Danke für deine engagierte Interviewserie, immer schön zu lesen. Und mein Highlight sind die gestrichenen Schübe am Ikeabett. Steht auf meiner Todo-Liste , aber ich Trau mich noch nicht… Grüße, h.

  3. Ein inspirierender Blogeintrag! Vielen Dank für die Einblicke! Mich würden noch ein paar „technische Details“ interessieren. Wie groß ist die Wohnung? Aus wie vielen Zimmern besteht sie? Ich ziehe selber bald um und beschäftige mich momentan viel mit der Wohnungseinrichtung. Da wäre es natürlich praktisch, wenn man einen „Größenvergleich“ hat.

    Viele Grüße,

    Veronika

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Follow

Get every new post delivered to your Inbox

Join other followers: