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Flur : Tipps für den Eingangsbereich

Ein Bereich im Zuhause, dem leider oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist der Flur. Dabei ist er doch das Aushängeschild oder besser gesagt die Visitenkarte von Haus oder Wohnung.
Es ist der erste Raum, den Besucher betreten und sich somit einen ersten Eindruck von der Wohnung verschaffen. Man sollte diesem Bereich also mindestens genauso viel Aufmerksamkeit schenken, wie den anderen Räumen.

Ihr wisst nicht, wie ihr das umsetzen solltet? Dann habe ich vielleicht die nötigen Tipps für den Eingangsbereich für euch parat.

Flur : Inspirationen & Tipps für den Eingangsbereich © Wiener Wohnsinn Interieur Blog

Tipp 1: Helle, luftige Garderobenmöbel

Der Flur ist in den meisten Wohnungen ein Bereich, der mit wenig natürlichem Licht auskommen muss. Gerade in schmalen Altbauten ist der Flur ein Schlurf mit wenig Tageslicht. Dunkle oder zu wuchtige Möbel sollte man daher eher meiden, denn sie machen den Raum noch düsterer und nehmen ihm die Leichtigkeit. Am besten, man setzt auf helle, luftige Lösungen. Schränke in Weiß oder aus einem freundlichen Holz zum Verstauen von Schuhen und Kleinkram sorgen für eine optische Aufhellung. Für Jacken empfehle ich Wandhaken, zarte Garderobenleisten oder einen filigranen Kleiderständer, wie ich ihn nutze.

Ich habe Alva von Goldau & Noelle schon in meiner alten Wohnung verwendet und bin nach wie vor von der Vielseitigkeit dieses Möbelstückes begeistern. Nicht nur Jacken finden hier ihren Platz, sondern auch Kleinkram wie Regenschirme, Schuhlöffel, Kopfhörer und Taschen habe ich so immer griffbereit.

Wir versuchen übrigens nur das im Flur liegen zu lassen, was wir momentan brauchen. Alles andere wird in unseren geräumigen Schränken sowie dem Abstellraum verstaut. So sieht der Flur immer aufgeräumt und nicht zu überladen aus.

Tipp 2: Freundliche Wände

Wände müssen zwar nicht unbedingt weiß sein, aber wenn man nicht mit einem lichtdurchfluteten Eingangsbereich gesegnet ist, sollte man auf helle Wandfarben setzen. Ein schmaler Schlurf wirkt mit einer dunklen Farbe einengend wie ein Tunnel. Helle Töne dagegen sorgen für eine freundliche Atmosphäre.

Um einzelne Wandabschnitte hervorzuholen, kann man zum Beispiel nur Teilbereiche streichen. Ich habe mich bei der Wahl der Farbe für ein helles Lichtgrau von ADLER Lacke aus der Alpine Selection entschieden. Der hintere Bereich des Flures wurde Weiß gelassen, so setzt sich der Bereich wo Jacken & Co hängen vom restlichen Flur farblich ab.

Adler Lacke Wandfarbe aus der Alpine Selection © Wiener Wohnsinn

Tipp 3: Wandgestaltung

Schöne Prints oder Poster verschönern jeden Flur. Wenn man genügend freie Wandfläche hat, sollte man sich überlegen ein paar Bilder aufzuhängen. Der Raum wirkt gleich viel wohnlicher und einladender – und nicht wie ein Durchgangszimmer. Bei uns ist der Flur die Verbindung zwischen dem Wohnbereich und den Schlafräumen. Wir gehen also mehrmals am Tag hindurch. Man sollte die Wirkung dieses Bereiches nicht unterschätzen.

Ich habe die einzelnen Wandabschnitte aufgeteilt. Die rechte Wand beherbergt zwei schöne Prints von The Posterclub, die Rahmen habe ich passend zum Fußboden aus Eiche gewählt. Linker Hand hängt eine schwarze Buchstabentafel ( richtig schöne Modelle gibt es hier – made in Germany) , die der hellen Ecke die nötige Tiefe gibt. Das Praktische an den Letter Boards aus Filz ist, dass man die Sprüche immer wieder aufs Neue verändern kann – je nachdem wer zu Besuch kommt ;)

Last but not least: Nicht zu vergessen sei ein Spiegel! Ein letzter Check-Up bevor man das Haus verlässt ist unumgänglich. Meine Wahl fiel auf einen rundes Modell in Messing von Moebe, das zeig ich euch aber das nächste Mal in einem separaten Beitrag.


Tipp 4: Ein strapazierfähige aber trotzdem schicker Teppich

Es gibt nichts Schlimmeres, als die klassischen dunklen Flurteppiche mit schwarzer Gummileiste. Wie bereits erwähnt, sollte der Flur nicht als Stiefkind behandelt werden, sondern vielmehr als Teil des Gesamten. Ein wohnlicher Teppich macht einen riesengroßen Unterschied, wie man den Flur wahrnimmt. Keine Angst vor „normalen“ Teppichen. Sofern sie strapazierfähig und leicht zu reinigen sind, spricht nichts gegen einen Teppich, den man auch für sein Wohnzimmer wählen würde.

Wir haben vor der Eingangstür eine Schmutzmatte, somit bleibt der gröbste Dreck sowieso draußen. Zusätzlich habe ich eine Schuhabtropfschale für nasse Schuhe vor der Tür stehen. Im Winter und bei Nässe müssen sich die kleinen Mitbewohner, meine Wenigkeit sowie unsere Gäste draußen von ihrem Schuhwerk entledigen. Problem gelöst!

Unser Teppich ist von House Doctor, Modell Kuba, gefunden im skandinavischen Design Store Nanna in Wien. Er ist super easy zu reinigen und in Bezug auf Flecken sehr dankbar.

Tipps für den Eingangsbereich

Tipp 5: Sitzmöglichkeit(en)

Sei es als Ablagefläche für Mäntel, Taschen und dergleichen oder als Sitzmöglichkeit zum Schuhe an – und ausziehen. Einen Sitzplatz braucht jeder Flur. Vor allem mit Kindern ist das sehr praktisch. Ich habe lange überlegt, ob ich eine Sitzbank brauche und habe mich schlussendlich dagegen entschieden. Sie hätte uns zuviel Platz weg genommen. Meine Töchter ziehen sich ohnehin die Schuhe im Stehen an, somit dient uns der Sessel About A Chair von HAY nur als optisches Dekoelement ( und als Ablagefläche für meine Handtaschen & Schals).

Teil 2 meiner Tipps für den Eingangsbereich gibt es ganz bald in einem separaten Beitrag. Da zeig ich euch nicht nur die andere Ecke meiner Diele, sondern verrate euch auch ein paar nützlichen Tricks fürs DIY-Möbelstreichen.

Wohnsinnige Grüße,
Melanie

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